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Am 23. November 2008 findet wieder unsere beliebte Herbsttour statt !!! Am 14. Dezember 2008 ist die nächste Schnuppertour !!! Neu: In Zusammenarbeit mit der Gastronomie im Kloster Eberbach können wir jetzt ein Andenbüffet bei unseren Trekkingtouren anbieten !!!

Schafpudel



 

Schafpudel – auch Hütepudel genannt – sind zotthaarige Herdengebrauchshunde von mittlerer Größe (45–60 cm). Am häufigsten sind sie heute noch in Ostdeutschland zu finden, einzelne Vertreter sind aber im gesamten Bundesgebiet anzutreffen.
Das Fell besitzt eine üppige Unterwolle und die Farben sind vielfältig: von rein schwarz, blaugrau, grau, hellweizenfarben bis weiß. Vereinzelt treten auch lohfarbene Hunde mit dunkler Maske und dunklen Ohren auf.
In der Regel besitzen Schafpudel Schlappohren, Steh- oder Kippohren können ebenfalls vorkommen.
Die Gliedmaßen der Hunde sind lang und winklungsfähig, was ihnen erlaubt, eine hohe Anfangsgeschwindigkeit zu entwickeln. Ansonsten bewegen sie sich leichtfüßig, ohne viel Energie zu verbrauchen.
Schafpudel sind temperamentvolle, intelligente und freundliche Hunde mit einer ausgeprägten Arbeitsfreudigkeit.

Unser Schafpudel, "Miss Marple", ist am 28. August 2005 geboren. Sie kommt von einem Bauernhof in Sachsen-Anhalt. Ihr Vater ist hellweizenfarben, lebt bei einem Schäfer und geht an einer großen Schafsherde ebenfalls in Sachsen-Anhalt. Im November kam sie dann zu uns in die Kisselmühle.

Als wir uns Miss Marple ausgesucht haben, war es uns wichtig, einen kräftigen, robusten Hund, der allerdings sehr menschenbezogen und kinderfreundlich ist, zu bekommen. Genau diese Eigenschaften haben sich bei ihr eingestellt. Sie ist der Liebling der vielen Kindergruppen, gerne zeigt sie aber hinterm Zaun, daß es ihr Revier ist. Schon mit einem Jahr hat sie ein sehr guten Gehorsam und zeigt am Tier viel Verstand und Ruhe. Sie ist sehr nervenstark und läßt auch bei den großen Lamas nicht locker. Natürlich ist sie noch etwas übereifrig, aber das sollte in dem Alter normal sein.

 

Wir hatten durch die Mitgliedschaft in der Arbeitgemeinschaft zur Erhaltung Altdeutscher Hütehunde die Möglichkeit an zwei Hüteseminaren teilzunehmen, dort wird uns Laien ermöglicht seinen Hund an einer gößeren Herde Schafe zu trainieren und unter Anleitung der Schäfer auszubilden. - Die Ansätze sind gemacht -.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mitzuwirken diese wunderbare Rasse zu erhalten und im Arbeitseinsatz zu fördern, daher auch die Mitgliedschaft in der A-A-H.

Sollten Sie Interesse an dieser Rasse haben, wenden Sie sich an die A-A-H, gerne vermitteln diese Welpen oder angelernte Junghunde von Eltern die sich im Arbeiteinsatz befinden. Jeder der sich aber so einen Hund anschafft, sollte sich im klaren darüber sein, dass der Hund nicht nur spazieren gehen möchte. Sollte man nicht die Möglichkeit besitzen ihn an "1000 Schafen" gehen zu lassen, ist es unumdinglich Ersatzbeschäftigungen wie z.B. Agility suchen. Nur wenn der Hund ausgelastet ist, kann er ihnen und seiner Umwelt Freude bringen.

 

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: rheingau@kisselmuehle.de 
Stand: 18. November 2008