|

| |
Schafpudel – auch Hütepudel genannt – sind zotthaarige Herdengebrauchshunde
von mittlerer Größe (45–60 cm). Am häufigsten sind sie heute noch in
Ostdeutschland zu finden, einzelne Vertreter sind aber im gesamten Bundesgebiet
anzutreffen.
Das Fell besitzt eine üppige Unterwolle und die Farben sind vielfältig: von rein
schwarz, blaugrau, grau, hellweizenfarben bis weiß. Vereinzelt treten auch
lohfarbene Hunde mit dunkler Maske und dunklen Ohren auf.
In der Regel besitzen Schafpudel Schlappohren, Steh- oder Kippohren können
ebenfalls vorkommen.
Die Gliedmaßen der Hunde sind lang und winklungsfähig, was ihnen erlaubt, eine
hohe Anfangsgeschwindigkeit zu entwickeln. Ansonsten bewegen sie sich
leichtfüßig, ohne viel Energie zu verbrauchen.
Schafpudel sind temperamentvolle, intelligente und freundliche Hunde mit einer
ausgeprägten Arbeitsfreudigkeit.


Unser Schafpudel, "Miss Marple", ist am 28. August 2005 geboren. Sie kommt
von einem Bauernhof in Sachsen-Anhalt. Ihr Vater ist hellweizenfarben, lebt bei
einem Schäfer und geht an einer großen
Schafsherde ebenfalls in Sachsen-Anhalt. Im November kam sie dann zu uns in die
Kisselmühle.

|
 |
 |
Als wir uns Miss Marple ausgesucht haben, war es uns wichtig, einen
kräftigen, robusten Hund, der allerdings sehr menschenbezogen und
kinderfreundlich ist, zu bekommen. Genau diese Eigenschaften haben sich bei ihr
eingestellt. Sie ist der Liebling der vielen Kindergruppen, gerne zeigt sie aber
hinterm Zaun, daß es ihr Revier ist. Schon mit einem Jahr hat sie ein sehr guten
Gehorsam und zeigt am Tier viel Verstand und Ruhe. Sie ist sehr nervenstark und läßt auch bei den großen Lamas nicht locker. Natürlich ist sie noch etwas
übereifrig, aber das sollte in dem Alter normal sein.
|
 |
 |
Wir hatten durch die Mitgliedschaft in der
Arbeitgemeinschaft zur Erhaltung Altdeutscher Hütehunde die Möglichkeit an
zwei Hüteseminaren teilzunehmen, dort wird uns Laien ermöglicht seinen Hund an
einer gößeren Herde Schafe zu trainieren und unter Anleitung der Schäfer
auszubilden. - Die Ansätze sind gemacht -.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mitzuwirken diese wunderbare Rasse zu erhalten und im
Arbeitseinsatz zu fördern, daher auch die Mitgliedschaft in der
A-A-H.

Sollten Sie Interesse an dieser Rasse haben, wenden Sie sich an die
A-A-H, gerne vermitteln diese Welpen
oder angelernte Junghunde von Eltern die sich im Arbeiteinsatz befinden. Jeder der sich aber so einen
Hund
anschafft, sollte sich im klaren darüber sein, dass der Hund nicht nur spazieren
gehen möchte. Sollte man nicht die Möglichkeit besitzen ihn an "1000 Schafen"
gehen zu lassen, ist es unumdinglich Ersatzbeschäftigungen wie z.B. Agility suchen. Nur
wenn der Hund ausgelastet ist, kann er ihnen und seiner Umwelt Freude bringen.
|