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Am 23. November 2008 findet wieder unsere beliebte Herbsttour statt !!! Am 14. Dezember 2008 ist die nächste Schnuppertour !!! Neu: In Zusammenarbeit mit der Gastronomie im Kloster Eberbach können wir jetzt ein Andenbüffet bei unseren Trekkingtouren anbieten !!!

Trampeltiere



 

Trampeltiere sind an ihren zwei Höckern sofort vom Dromedar, dem einhöckrigen Kamel, unterscheidbar. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von bis zu 3 Metern, eine Schulterhöhe von 180 bis 230 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich 450 bis 500 Kilogramm. Der Schwanz ist mit 35 bis 55 Zentimetern relativ kurz. Ihre Fellfärbung variiert von sandgrau bis dunkelbraun, am längsten sind die Haare am Nacken und an der Kehle. Während des Winters haben sie ein ausgesprochen dickes, langes Fell, das bei Ansteigen der Temperaturen so schnell abgestoßen wird, dass die Tiere oft einen zerlumpten Eindruck machen. Die freilebenden Tiere unterscheiden sich von den domestizierten unter anderem darin, dass ihr Fell heller (meist sandfarben) und dünner ist, dass ihr Körperbau schlanker und die Höcker spitzer sind.

Diese Tiere haben einen langen Hals, auf dem ein langgezogener Kopf sitzt. Die Oberlippe ist gespalten, als Schutz vor der Witterung sind die Augen mit großen Lidern mit langen Wimpern versehen und die Nüstern verschließbar. Die Füße haben wie bei allen Kamelen zwei Zehen, die statt mit Hufen mit schwieligen Polstern versehen sind. Der Magen setzt sich wie bei allen Kamelen aus mehreren Kammern zusammen, was das Verdauen der Pflanzennahrung erleichtert.

Die Höcker dienen entgegen der landläufigen Meinung nicht als Wasser-, sondern als Fettspeicher. Darüber hinaus haben sie einige Besonderheiten entwickelt, die ihnen das Überleben in unwirtlichen Regionen ermöglicht: Stark verlängerte Henlesche Schleifen in den Nieren sorgen für eine starke Konzentration des Urins, auch der Kot ist im Vergleich zu anderen Säugetieren verdickt. Eine Besonderheit sind die Roten Blutkörperchen, die wie bei allen Kamelen nicht rund, sondern oval sind. Diese Form bewirkt, dass Kamele in kürzester Zeit ohne die Gefahr einer Wasserintoxikation („Überwässerung“ des Körpers) sehr viel Wasser aufnehmen können. Ihre Körpertemperatur ist variabler als die der meisten anderen Säugetiere und kann um 6 bis 8° schwanken, was die Gefahr der Überhitzung und die Transpiration deutlich vermindert.

Wir haben uns im Januar 2008 einen Traum erfüllt und zwei Trampeltierfohlen von einem Jahr gekauft. "Olli & Katja" sind gebürtige Kronberger aus dem Opelzoo. Schnell folgten ein weiterer Junghengst "Juri" sowie eine Stute "Maja" die schon stattliche Ausmaße hat, sie kommen aus einer privaten Zucht aus der Nähe von Fulda. Unsere Kleinen haben zur Zeit ca. 350 kg und werden in zwei Jahren zugeritten. Wir freuen uns schon im Jahr 2009 sie bei der ein oder anderen Trekkingtour integrieren zu können.

 

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Stand: 18. November 2008